Home   •   Über uns   •   Ziel   •   Auswirkungen von Abtreibung   •   Fragen u. Antworten  •   Gedenkfeier  •   Kontakt   •   Impressum    
 
 
	Auswirkungen von Abtreibung
 

	*** 

	Die Abtreibung hat mein Selbstwertgefühl zerstört. Ich stehe nicht mehr zu meinen
 	Überzeugungen und definiere mich darüber, wie andere über mich denken, was ich
 	tun oder wie ich sein sollte. Besonders wenn sie gebildet sind, scheint es mir, dass sie
	die Dinge besser einschätzen können und bessere Entscheidungen treffen als ich.  
	-- Linda

	***

	Meine Abtreibung hat eine grosse Leere in mir hinterlassen. Weil ich das getan
	habe, fühle ich mich nicht so wertvoll wie andere Menschen. Ich habe alles verraten, 
	an das ich glaubte, weil mir einfach der Mut fehlte. Ich bin auf ihn, meine Freunde
	und besonders auf mich selbst wütend. Zu Weihnachten in diesem Jahr wäre mein
	Baby geboren worden. Ich kann nicht aufhören, darüber nachzudenken. Ich stelle
	mir mein Baby ständig in meiner Phantasie vor. 
	-- Marguerite

	***

	Ich fühle mich unwürdig, schuldig und egoistisch. Es kommt mir vor, als ob ich Gott
 	und meine Erziehung verraten habe. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich
 	das getan habe, was ich tat. Ich sehne mich nach Vergebung, und dass ich einmal
 	bei Gott im Himmel sein werde.  
	-- Gerry

	***

	Die Abtreibung, die ich hatte, führte mich dazu, alle tieferen Beziehungen zu Männern
 	und Frauen zu vermeiden. Ich scheue mich davor, mich einer Beziehung gegenüber
 	zu öffnen, aus Angst, verletzt zu werden. Mir kommt es vor, als ob ich das Schlimmste
 	getan habe, was man tun kann – Mord – und frage mich, warum	ich das damals nicht
 	so klar wahrgenommen habe. Im Grunde wußte ich es, aber ich habe es im Innersten
 	nicht wahrhaben wollen. Wie konnte ich nur so unaufrichtig, so unsensibel, so dumm 
	sein ? 
	-- Patricia

	***

	Die Abtreibung hat dazu geführt, dass ich mir minderwertig vorkomme. Seither fühle
 	ich, dass ich es nicht verdiene, zu leben. 
	Ich habe mich durch Verbrennungen, Schnitte u.ä. selbst verstümmelt, um mich auf
 	diese Weise als lebendig wahrzunehmen. Ich fühle mich innerlich kalt, wie betäubt. 
	Ich möchte ein normales Leben führen und meine Tochter ohne diesen inneren Zwang 
	aufwachsen lassen, sie festhalten zu müssen. Ich habe das zwanghafte Empfinden, 
	sie würde mir wegen meiner Tat weggenommen und ich muss sie davor beschützen. Ich 
	sehne mich nach einem glücklichen, normalen Leben für sie und für mich.  
    	-- Lisa

	***

	Die Abtreibung hat in mir eine 12 Jahre lange Depression hervorgerufen. Das hat die 
	mütterliche Beziehung zu meinen Kindern gestört, besonders zu dem ältesten. Aber 
	auch alle anderen Beziehungen waren betroffen, einschließlich der Fähigkeit, meinen 
	Mann vorbehaltlos zu lieben. Und sie hat natürlich auch mein Selbstwertgefühl vermin-
	dert, das vorher schon nicht gut entwickelt war.  Es lastet ein erdrückendes Schuld-
	gefühl auf mir wegen meiner Entscheidung, die Abtreibung durchführen zu lassen. 
	-- Donna

	***

	Meine Abtreibung hat einen schwerwiegenden Verlust an Selbstachtung und Selbstwert-
	gefühl verursacht. Andererseits hat sie mich auch dazu gebracht, mich intensiv für 
	Lebensrechtsfragen zu engagieren. Ich litt lange Zeit alleine, und infolgedessen habe ich 
	mich selbst immer mehr isoliert und von der Gesellschaft ausgeschlossen bis hin zu dem 
	Punkt, dass ich Angst davor hatte, an öffentichen Veranstaltungen teilzunehmen. 
	Die Folge war eine selbst verursachte Isolation innerhalb der Gesellschaft bis zu dem Punkt,
	dass ich Angst davor hatte, öffentliche Aufgaben zu übernehmen. 
	Die Notwendigkeit, meine lebenden Kinder grosszuziehen, hatte dabei einen „mildernden“
	Effekt. Ich war unfähig, Menschen in die Augen zu sehen, aus Angst, sie könnten mein Ge-
	heimnis erfahren. 
	-- Monica

	***

	Meine Frau und ich hatten eine Abtreibung, bevor wir verheiratet waren. Wir versuchten,
 	das hinter uns zu lassen, aus der Erinnerung zu verdrängen. Aber es kam alles anders. 
	Meine Frau entfernte sich körperlich und seelisch immer weiter von mir. Da war ein unaus-
	gesprochener Abgrund zwischen uns, den wir einfach nicht überwinden konnten. Ich war 
	wütend und einsam. Immer wenn sie davon sprach, fühlte ich mich so beschämt und durch
 	ihren und meinen Schmerz so bedroht, dass ich mich einfach auf kein Gespräch mit ihr ein-
	gelassen habe. Das hat die Dinge nur noch schlimmer gemacht.
 	-- John

	***

	Achtzehn Jahre lang habe ich wegen meiner Abtreibung gelitten. Ich war wütend über mich, 
	weil ich nicht stark genug war, die Kinder zu behalten. Ich verdammte mich, so wie ich dachte,
	dass auch Gott mich verdammt. Ich hatte das Gefühl, dass meine Tat niemals vergeben 
	werden könnte.
	Ich wollte bestraft werden, und weil niemand mich ausreichend hart bestrafte, bestrafte ich 
	mich selbst. Ich fühlte mich Gottes Liebe und Vergebung nicht würdig.  Im letzten Jahr fand 
	ich diese Vergebung. Ich nahm Gottes Vergebung an – sie war schon immer da gewesen. 
	Ich habe mir auch selbst vergeben. Ich hatte früher diese Kinder nicht als die meinen ange-
	sehen – vielleicht wegen des Umstandes ihrer Zeugung – durch Inzest. 
	-- Catherine

	***

	Meine Abtreibung hat mich leer, einsam und verzweifelt hinterlassen. Sie hat mich zu einem
 	Punkt gebracht, von dem aus es praktisch kein Entkommen gab. Der Selbsthass, den ich 
	empfand, wenn ich in den Spiegel sah, hat mich die letzten 10 Jahre begleitet. 
	-- Lori

	***

	Die Lügen haben mir am meisten zugesetzt: Was für eine große Lüge das alles ist! Und dann
 	das Lügengeflecht drumherum, es gäbe keine Auswirkungen dieser Abtreibung, es sei alles 
	nicht so schlimm; erst alles aufs Spiel setzen und dann die Heimlichtuerei.
	Die Wahrheit ist, dass ich sehr gelitten habe; eine der größten Lügen ist, dass es einen nicht 
	berührt. Mein Herz ist erkaltet. Ich habe ums bloße Überleben gekämpft,  in einer als sinnlos  
	empfundenen Existenz – ich hatte kein richtiges Leben mehr. Ich tat so, als ob ich nicht ver-
	letzt sei, dabei war ich es auf eine ganz furchtbare Weise. 
	-- Anne

	***

	Mittlerweile habe ich gemerkt, dass mich die Abtreibung um etwas in mir betrogen hat, von
 	dem ich vorher gar nicht einmal wusste, dass es da war. Ich war jemand, der anderen - und 
	mir selbst - Vertrauen und Liebe entgegen brachte.
	Seitdem habe ich eine Mauer um mich selbst gebaut, um mich vor denen zu schützen, die 
	mit daran beteiligt waren. Ich habe an ihnen eine Seite entdeckt, die so was von egoistisch
 	ist! Diese Erfahrung stahl einen Teil von mir selbst, den ich seit Jahren verloren habe.
	-- Susan

	***

	Was mir meine Abtreibung zugefügt hat, ist die Entstehung einer Essstörung. Ich weiss, dass
 	die Abtreibung eine Menge an Selbsthass in mir hervorgerufen hat, die in der Essstörung und
 	in vielen anderen Problemen Ausdruck fand. 
	-- Anonym

	***

	Es war im Sommer als ich 15 wurde – ich war noch nicht mal in der Oberschule. Der Kerl 
	war deutlich älter und aus schlechten Kreisen. Ich war erschrocken. Meine Mutter sagte, 
	ich könnte das Baby nicht behalten. Ich wusste nicht, was ich wollte, außer dass die Sache 
	vorüber geht, auf welche Weise auch immer. Jetzt, 25 Jahre später und nach der Geburt 
	meines ersten Kindes im Alter von 40, erkenne ich, dass das, was ich damals getan habe, 
	für mich heute unbegreiflich ist. All die Jahre habe ich kaum daran gedacht, so als ob es
	gar nicht stattgefunden hätte, es war eben „o.k.“, so zu handeln. Jetzt bin ich voller Reue,
	empfinde ein Gefühl des Verlustes und habe Schuldgefühle. Jedesmal, wenn ich meinen
	hübschen Sohn ansehe, werde ich an das Baby erinnert, das nie eine Chance hatte. Ich 
	habe das Gefühl, dass ich keine Befreiung von meiner Schuld und meinem Schmerz verdient
	habe, weil es die Strafe dafür ist, ein Leben genommen zu haben, das Leben meines 
	EIGENEN Kindes. Ich betrachte dies jetzt mit den Augen einer Erwachsenen, nicht eines 
	Teenagers.  
	Wer weiß wie die Sache ausgegangen wäre? Aber das ist genau der Punkt … sie hätte ja
	auch gut ausgehen können. Ich werde das nie wissen.    
	-- Julie



	Das "Elliott Institue" ist eine gute Quelle für zusätzliche Informationen zu den Spätfolgen
	einer Abtreibung (nur in englischer Sprache verfügbar). 


	Typische Spätfolgen einer Abtreibung:

	- Weinkrämpfe
	- Schuldgefühle
	- Unfähigkeit, sich selbst zu vergeben
	- Tiefsitzende Traurigkeit
	- Wut
	- Emotionale Kälte
	- Fehlgeleitete Sexualität / Promiskuität
	- Essstörungen
	- Vermindertes Selbstwertgefühl
	- Drogen- und Alkoholmissbrauch
	- Albträume und Schlafstörungen
	- Selbstmordgedanken
	- Beziehungsstörungen
	- Selbsthass
	- Angst- und Panikattacken
	- Hang zu weiteren Abtreibungen
	- Krisenschwangerschaften
	- Gefühl des Unwohlseins in Gegenwart von kleinen Kindern und Schwangeren
	- Angst vor weiteren Schwangerschaften
	- "Flashbacks" - Erinnerungen an die Abtreibung, die durch Gerüche, Geräusche
	   oder Menschen ausgelöst werden können (z.B. Arzt, Krankenhaus, ...)
	- Erinnerungsverlust, Verdrängung
	- Unfähigkeit, lebende Kinder zu lieben, zu versorgen
	- Selbstverstümmelung
	- Einsamkeit; Unfähigkeit, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen
	- Gefühl der Leere

Impressum    •   Rechtliches